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Heute fand im Rahmen der aktuell laufenden Feuerwehraktionswoche (früher Brandschutzwoche) eine Alarmübung in Buch am Buchrain statt. Angenommen wurde ein Kellerbrand mit mehreren vermissten Personen. Oberstes Ziel war, wie bei einem echten Einsatz auch, die Personenrettung. Mehrere Atemschutztrupps taten ihr Bestes um die Vermissten so schnell wie möglich zu finden und zu retten. Im zweiten Schritt ging es natürlich auch darum das Feuer zu löschen und das Gebäude zu entrauchen. Gefundene verletzte Personen wurden zu einer Verletztensammelstelle gebracht wo sie gesichtet und erstversorgt wurden um später dem Rettungsdienst übergeben zu werden. Personen die sich auf einem Balkon befanden und somit nicht im direkten Gefahrenbereich konnten mittels mehrteiliger Steckleiter gerettet werden.

Vielen Dank an die Freiwillige Feuerwehr Buch am Buchrain für das Organisieren der Übung 💪

Die weiteren Übungsteilnehmer waren
Freiwillige Feuerwehr Reithofen-Harthofen
Freiwillige Feuerwehr Forstern e.V.
Freiwillige Feuerwehr Walpertskirchen

Fotos: Baschding.info
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Gestern Abend nahmen zwei Gruppen mit insgesamt 15 Teilnehmern an der Leistungsprüfung „Die Gruppe um Hilfeleistungseinsatz“ teil. Nach zwei Wochen intensiver Übung mussten die Teilnehmer zeigen, dass sie unterschiedliche Gerätschaften wie z.B. Motorsäge, Flutlichtstrahler, Trennschleifer und Krankentrage umgehen können, aber auch Erste Hilfe Kenntnisse waren Teil der sogenannten Truppaufgaben. Teilnehmer höherer Stufen mussten zusätzlich ihr Feuerwehrwissen beim Ausfüllen von Fragebögen unter Beweis stellen. Nach dem Befehl „Absitzen“ und den Befehlen an die einzelnen Trupps durch den Gruppenführer ging es daran einen Aufbau wie er bei einem Unfall mit eingeklemmter Person üblich ist zu machen. Hierbei mussten die Teilnehmer eine Verkehrsabsicherung erstellen, die Erstversorgung der eingeklemmten Person übernehmen, den Brandschutz sicherstellen, die Geräteablage aufbauen, die Einsatzstelle ausleuchten und natürlich die eingeklemmte Person befreien. Eine maximale Zeit- und Fehlerpunktevorgabe durfte dabei nicht überschritten werden.
Fünf Teilnehmer konnten nach sechsmaliger Teilnahme die höchste Stufe Gold-Rot erreichen, was bedeutet, dass sie an jeder Leistungsprüfung die im zweijährigen Rythmus stattfindet seit wir einen Rettungssatz haben teilgenommen haben. Aber auch der Nachwuchs war mit vier Teilnehmern der Stufe 1 gut vertreten.

Parallel zur Leistungsprüfung waren drei Kameraden im Rahmen der Grundausbildung bei einer Modulausbildung in Hörlkofen und drei weitere Kameraden nahmen an der monatlichen Funkübung teil.

Danke für euer Engagement 💪

Anmerkung: Nachdem alle Beteiligten der Leistungsprüfung die 3-G-Regel erfüllten wurde auf das Tragen einer FFP2-Maske während der Abnahme verzichtet.
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Allerhöchsten Respekt Und herzlichen Dank an die die Ausbilden und an die die sich ausbilden Lassen

Glückwunsch an alle!

Einsatz 07.09.2021 17:06 Uhr - THL 1 VU mit PKW
Aus uns nicht bekannter Ursache kam ein PKW auf der St2331 zwischen Fendsbach und Harthofen von der Straße ab und überschlug sich. Wir stellten den Brandschutz sicher, regelten den Verkehr und kümmerten uns um die Unfallbeteiligten bis der Rettungsdienst eintraf. Nach ca. 1,5 Stunden konnten wir wieder einrücken.
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Hochwasser im Landkreis Erding: Katastrophenfall im Bereich Dorfen

Durch den Starkregen der vergangenen Stunden gibt es im Landkreis Erding eine Hochwasserlage. Landrat Martin Bayerstorfer hat für das besonders betroffene Gebiet Dorfen den Katastrophenfall ausgerufen. Dort wurden am Vormittag rund 250 Menschen im Bereich Oberdorfen aufgrund des Hochwassers evakuiert und in einer Turnhalle untergebracht. Hilfsorganisationen sind bereits im Einsatz, um die Menschen sowie die Einsatzkräfte vor Ort zu versorgen. Für Dorfen wurde ein Örtlicher Einsatzleiter bestellt.

Sofort wurde zudem die Führungsgruppe Katastrophenschutz von Landrat Martin Bayerstorfer einberufen. „Natürlich hoffen wir alle, dass sich im Rückblick herausstellt, dass wir die Führungsgruppe Katastrophenschutz nicht gebraucht hätten“, so der Landrat. „Aber wir wollen und müssen sichergehen, die jüngsten Ereignisse in Deutschland zeigen das. Unsere eigenen Erfahrungen aus dem Jahr 2013 kommen uns in der aktuellen Lage sehr zugute: wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um die Situation zu sichern und die Bürgerinnen und Bürger zu informieren.“ Dazu hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter der Telefonnummer 08122 / 58-1778 können sich Bürgerinnen und Bürgern bei Fragen etc. melden.

„Die umliegenden Feuerwehren sind seit heute in der Früh mit insgesamt rund 600 Einsatzkräften und zahlreichen Hochleistungspumpen des Katastrophenschutzes im Einsatz, um überflutete Keller und betroffene Straßen freizupumpen“, so Kreisbrandrat Willi Vogl. Mit dem Einsatz der Pumpen werden wichtige Kapazitäten beim Hochwasserrückhaltebecken freigehalten werden. Rund 2.300 Sandsäcke werden zudem aktuell in Erding und Oberding zur Sicherheit abgefüllt und dann nach Dorfen gebracht. Diese sind auch für Privatleute gedacht und werden vor Ort ausgegeben.

„Um ein genaues Bild der Sachlage zu erhalten und weitere Maßnahmen ableiten zu können, haben wir die Drohne des Katastrophenschutzes gestartet“, erläutert Landrat Martin Bayerstorfer.
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